Ein spezielles Brillenglas für die Arbeit am Computer und im Büro

In der heutigen high-speed und high-tech geprägten Computer-Arbeitswelt ist eine scharfe Sicht auf alle möglichen Gegenstände in einer Entfernung von 45 cm bis zu 4m zwingend erforderlich! Eine gute optische Lösung für diese Sehanforderungen kann wesentlich mit dazu beitragen, dass körperliche Fehlhaltungen bei der Computerarbeit vermieden werden, welche ansonsten vielfach zu ernsthaften orthopädischen Problemen führen!

Einstärken-Brillenträger
müssen ihren Blick bei Computerarbeiten in einer unnatürlichen 45° Neigung absenken! Dies verursacht Nacken-, Rücken- sowie andere orthopädische Gesundheitsprobleme. Bei anderen Einstärken-Brillenträgern stellt man fest, dass sie zum Sehen häufig näher an den Bildschirm heranrücken!

Gleitsicht- und Bifokal-Brillenträger
heben ihren Kopf cirka 20° an, wenn sie am Computer arbeiten, weil sie den Zwischenbereich und die unteren Glasbereiche zum Sehen nutzen müssen. In Folge strapazieren sie so ihre Nacken- und Schultermuskeln.

Office-Brillenträger
haben den Vorteil einer entspannten, natürlichen Kopf- und Nackenhaltung, weil die Gläser alle Zeichen des sogenannten “Computer-Sicht-Syndroms” drastisch reduzieren und der Träger so das Gefühl eines natürlichen, komfortablen und freien Blickes genießt.

Vorteile für das tägliche Sehen im Büro
ein Office- oder Computerglas ermöglicht dem Brillenträger im unteren Glasbereich eine gute Sicht auf die Computertastatur und auf die Arbeitsunterlagen. Mit dem entsprechenden Glastyp A-D (Officegläser sind in vier Typen erhältlich) kann gezielt auf die meisten Sehanforderungen im Büro eingegangen werden.
Typ A = Stärkenreduktion um 0,75 dpt.
Typ B = Stärkenreduktion um 1,25 dpt.
Typ C = Stärkenreduktion um 1,75 dpt.
Typ D = Stärkenreduktion um 2,25 dpt.
Die kontinuierliche Reduktion der Werte im oberen Glasbereich ermöglicht ein scharfes Sehen sowohl auf den Bildschirm als auch auf den gesamten Büroraum.
Bei Office- oder Computerglas handelt es sich aufgrund der Spezialisierung auf den Nah- und Zwischenbereich beim Sehen um ein reines Innenraum-Brillenglas.

Schärfer (aus)sehen mit Brille

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Tips für Brillenträger
Eckig, rund oder in Schmetterlingsform, Brillen gibt es in allen Formen und Farben. Es ist aber gar nicht so einfach, ein Modell zu finden, das auf die eigene Nase passt und gleichzeitig auch noch modisch ist. Hier einige Tips, wie Sie das passende Modell finden und es richtig zur Geltung bringen können.
Erste Orientierungshilfe: die natürliche Kontur der Augenbrauen sollte noch zu sehen sein. Eine entscheidende Rolle, ob die Brille gut aussieht oder störend wirkt, spielt die Gesichtsform.
Die passende Brille zum Gesicht
Ovales Gesicht:
Menschen mit einem ovalen Gesicht haben es leicht in Sachen Brillen. Ob rechteckig, rund, oval oder randlos, sogar extravagante Modelle kommen in Frage.
Rundes Gesicht:
Entscheidend ist die Form der Fassung. Sie sollte konträr zum Gesicht gewählt werden, also eckig oder in Butterfly-Optik. Auf keineen Fall zu einer runden Brille greifen. Diese betont die runden Konturen des Gesichts zu stark.

Rechteckiges Gesicht:
Wer eine ausgeprägte Stirn, eine breite Wangen- und Kinnpartie hat, wirkt flächig und markant. Eine runde oder ovale Brille kann die strenge nehmen.

Dreieckiges Gesicht:
Ausgeprägte Wangenknochen und ein schmales Kinn zeichnen diesen Gesichtstyp aus. Wer die Wangen nicht zusätzlich betonen möchte, sollte es mit filigranen, runden, ovalen oder randlosen Fassungen probieren.

Schmink-Tipps für Brillenträger
Das Augen-Make-up sollte einen farblichen Kontrast zur Augenfarbe bilden. Bei blauen Augen sollte man beispielsweise braunen Lidschatten verwenden. Lippenstift lässt das Gesicht noch frischer erscheinen, wenn sich die Farbe an der Farbe der Brille orientiert.

Ist die Brille farblich auffällig und dominant, sollte das Make-up eher dezent bis neutral sein.

Beim Auftragen des Rouges die Brille anbehalten. Das Rouge sollte nur auf den Wangenknochen, auf keinen Fall unter der Brille sichtbar sein und es sollte immer zum Lippenstift passen.

Augen optisch vergrößern
Bei kurzsichtigen Personen sieht das Auge durch die Brille kleiner aus. Kein großes Problem, denn mit Schminke lässt sich einiges ausgleichen. Eine optische Vergrößerung mit Schminke erreicht man vor allem durch helle Farben, die auf den gesamten beweglichen Liddeckel aufgetragen werden. Damit das Auge nicht nur hoch, sondern auch tief erscheint, sollte auf die Lidfalte noch dunkle Farbe bananenförmig aufgetragen werden. Größer wirkt das Auge auch durch das Auftragen von Eyeliner am Wimpernrand, allerdings nicht zu dick. Außerdem Wimpern kräftig tuschen und das Auge in der Farbe des Lidschattens nochmals von unten umrahmen.

Weitsichtige Menschen
haben das umgekehrte Problem: Die Augen wirken hinter der Brille zu groß. Hier gilt: Augen kleiner schminken! Das erreicht man vor allem durch das Auftragen von dunklen Farben.

Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit und Alterssichtigkeit, was ist das?

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Informationen über Fehlsichtigkeiten

Bei einem normalsichtigen Auge werden die Lichtstrahlen beim Blick in die Ferne auf der Farbstoffschicht der Netzhaut zu einem scharfen Bild vereinigt. Das Bild, das von unserer Netzhautmit nahezu unendlich vielen punktförmigen Sinneszellen abgetastet wir, ist ähnlich dem Bild auf dem fotografischen Film eines Fotoapparates seitenverkehrt und steht auf dem Kopf. Unser Gehirn verarbeitet die Bildinformationen beider Augen zu einem einheitlichen Seheindruck, dem Abbild dessen, was wir sehen – und sehen möchten.

Wie kann man in Ferne und Nähe scharf sehen?

Bis etwa zum 40. Lebensjahr können wir die Linse in unserem Auge so einstellen, dass wir sowohl in der Nähe als auch in der Weite ein scharfes Bild sehen. Den Vorgang dieser Fähigkeit nennt man Akkomodation.

Was genau ändert sich denn bei der Akkomodation?

Bei der Akkomodation ändert sich ähnlich wie bei der Einstellung der Entfernung am Fotoapparat die Brennweite, die Linse verlagert wahrscheinlich etwas die Lage im Auge, außerdem ändert sie ihre Krümmung, sie wird in der Mitte bauchiger und bricht das Licht stärker (Naheinstellung). Dadurch können auch nahe gelegene Stellen scharf abgebildet werden.

Weitsichtigkeit

Wer in der Ferne alles gut erkennen kann, aber mit der Zeitungslektüre Probleme hat, ist weitsichtig. Die Weitsichtigkeit beruht auf einem hinter dem Augapfel liegenden Brennpunkt der Lichtstrahlen. Auf der Netzhaut entsteht so ein unscharfes Bild. Dies ist auf einen zu kurzen Augapfel oder auf die zu geringe Brechkraft des Auges zurückzuführen.

Abhilfe schaffen Sehprothesen wie z.B. Brille mit sogenannten “Plusgläsern”.  Das Plus bedeutet in diesem Fall, dass durch diese Gläser die relativ zu niedrige Gesamtbrechkraft des Auges erhöht wird. Die Sehhilfen wirken als Sammellinsen (Konvexglas), der Brennpunkt der Lichtstrahlen wird dadurch auf die Netzhaut vorverlegt.

Kurzsichtigkeit

Wenn sie in der Nähe befindliche Personen und Gegenstände gut erkennen können, aber entfernte Objekte nur noch unscharf wahrnehmen, sind sie kurzsichtig.

Kurzsichtigkeit entsteht, wenn der Augapfel gemessen an der Brechkraft des Auges zu lang ist. Dies kann entweder an einer zu starken Brechkraft des Auges bei normaler Augapfellänge oder an einem tatsächlich zu langem Augapfel bei normaler Brechkraft liegen. Die Lichtstrahlen treffen so noch vor der Netzhaut aufeinander, im Bereich der Netzhaut entsteht kein scharfes Bild mehr. Nur die Lichtstrahlen, die aus kurzer Entfernung auf das Auge treffen, werden korrekt gebündelt.

Die Kurzsichtigkeit tritt entweder als gutartige Fehlsichtigkeit auf welche selten 6 Dioptrien übersteigt. Sie nimmt mit 20 oder 30 Jahren nicht mehr zu oder als bösartige, also maligne Myopie mit ständig fortschreitender Kurzsichtigkeit.

Abhilfe schaffen Sehprothesen wie z.B. Brillen mit sogenannten “Minusgläsern”. Das Minus bedeutet in diesem fall, dass durch diese Gläser die relativ zu hohe Brechkraft des Auges reduziert wird. die Sehhilfen wirken als Zerstreuungslinse (Konkavglas), der Brennpunkt der Lichtstrahlen wird dadurch auf die Netzhaut verlegt.

In den letzten Jahren ist eine Zunahme der Kurzsichtigkeit zu beobachten. Leider weiss man noch zu wenig über die Ursachen. In den allermeisten Fällen ist diese wohl genetisch bedingt, ebenso wie unsere Körpergröße sicher nur wenig von äußeren Umständen beeinflußbar ist. Es mehren sich die Stimmen, die einen Zusammenhang zwischen ausgeprägter Bildschirmarbeit und der Zunahme der Kurzsichtigkeit im Erwachsenenalter vermuten. Dies ist noch nicht bewiesen.

Stabsichtigkeit

Das stabsichtige Auge ist weder zu lang noch zu kurz gebaut. Bei der Stabsichtigkeit ist die Wölbung der Hornhaut unterschiedlich. Gleichzeitig vor und hinter der Netzhaut entsteht ein Bild. Da das Bild die Netzhaut nur deformiert erreicht, wird ein mehr oder weniger verschwommenes Bild wahrgenommen. Bei einem stabsichtigen Bild sieht ein Punkt nicht wie ein Punkt aus  sondern wird als Strich wahrgenommen, wobei dieser Strich nicht nur unscharf ist, sondern in der Höhe oder Breite noch auseinandergezogen wirkt.

Je nach Art und Ausrichtung der Krümmungsfehler unterscheidet man verschiedene Formen der Stabsichtigkeit (medizinischer Ausdruck= Astigmatismus) und zwar regulär und irregulär, mit der und gegen die Regel. Da das Auge von Natur her keine perfekte Kugelform hat, leidet jeder Mensch unter einem leichten Astigmatismus den unser visuelles System jedoch unmerklich korrigiert, bzw. kompensieren kann. In ausgeprägter Form wirkt ein Astigmatismus jedoch sehbehindernd. Die Korrektur erfolgt durch eine Brille mit speziell geschliffenen Zylindergläsern oder entsprechenden Kontaktlinsen oder einer Hornhautverpflanzung.

Im Brillenrezept oder Brillenpass wird der astigmatische Korrektionswert in Zylinder und Achse angegeben.

Alterssichtigkeit

die gemeinhin als Altersweitsichtigkeit bekannte Einschränkung des Sehvermögens im fortgeschrittenen Alter ist keine Krankheit, sondern eine normale Alterserscheinung wie etwa die Faltenbildung der Haut.

Mit zunehmendem Alter wird die Augenlinse unflexibler, da sich im Laufe des Lebens zunehmend unlösliche Eiweiße einlagern. So ist die zur Nahsicht erforderliche starke Krümmung der Linse nicht mehr möglich. Die Alterssichtigkeit tritt ab dem 40. Lebensjahr auf, bei ohnehin vorliegender Weitsichtigkeit auch früher. Kurzsichtigkeit kann zu einem späteren Auftreten der Alterssichtigkeit führen oder diese sogar ganz verhindern. Wie bei der Weitsichtigkeit erfolgt die Korrektur mit Hilfe einer Sammellinse.

Gleitsichtbrillen und Gleitsichtgläser online kaufen?

Gleitsichtbrillen

Dieser Blog soll helfen die Vor- und Nachteile von Gleitsichtbrillen und Gleitsichtgläsern aufzuzeigen und eine Entscheidungshilfe für den Kauf zu geben. Erfahrungsberichte anderer können zudem helfen, das Thema transparenter zu machen.

Gleitsichtglas

Gleitsichtglas

Ein Gleitsichtglas ist ein modernes Brillenglas zur Korrektur von Alterssichtigkeit – auch Presbyopie genannt. Je nach Entfernung des Objektes wölbt sich die Augenlinse unterschiedlich stark. Bei der Alterssichtigkeit ist diese Elastizität eingeschränkt – die Linse verhärtet und verdickt sich. Das Einstellen des Auges auf Objekte in der Nähe wird erschwert; die Folge sind Probleme vor allem beim Lesen und Arbeiten im Nahbereich. Erstes Anzeichen dafür ist die Gewohnheit, das Buch oder die Zeitung weiter weg zu halten. Hier kann bereits eine Lesebrille für den Schärfenbereich von ca. 40 cm helfen. Für andere Einsatzbereiche sind Mehrstärken- oder Gleitsichtgläser angenehmer.

Bei Mehrstärkengläsern (Bifokal- bzw. Trifokalgläser) wird eine spezielle Fläche für den Nahbereich eingeschliffen und bei Bedarf eine weitere für die mittlere Entfernung. Der Vorteil: Lästiges Brillenwechseln oder der Blick über den Brillenrand entfallen. Im Gegensatz zu Gleitsichtgläsern besteht jedoch eine sichtbare Trennlinie zwischen den einzelnen Sehbereichen.

Das erste Gleitsichtglas wurde im Jahr 1959 in Frankreich entwickelt und hatte die Bezeichnung Varilux1. Heute läuft die Firma unter dem Namen Essilor und führt ihr Gleitsichtglassortiment noch immer unter dem Namen Varilux. Essilor ist mittlerweile Weltmarktführer im Vertrieb von Brillengläsern und betreibt auch mehrere Standorte in Deutschland.

Gleitsichtgläser wurden für ein optimales Sehen von Nah bis Fern entwickelt, sie sind in drei stufenlos angeordnete Zonen aufgeteilt:

  • Obere Zone für Fernsicht,
  • mittlere Zone für Zwischenentfernungen und
  • untere Zone für Nahsicht.

Außerdem werden noch „normale“ Gleitsichtgläser und „Short“-Gleitsichtgläser unterschieden. Um komfortabel alle 3 Zonen nutzen zu können, brauchen diese 2 Sorten eine Mindesthöhe von der Pupille bis zum unteren Glasrand, so dass die Progressionszone gut genutzt werden kann. Diese liegt im Schnitt bei normalen Gleitsichtgläsern bei 21 mm und bei Short-Gläsern sind es 15 mm. Wenn also eine kleine Fassung gewählt wird, ist darauf zu achten, dass:

  • Short Gläser genommen werden
  • die gemessene Höhe mind 15 mm beträgt
  • die Addition nicht 2,0 dpt übersteigt, da Short-Gläser bei höheren Additionen stärkere seitliche Verzerrungen hervorrufen.

Die Brechkraft zwischen diesen Bereichen ändert sich stetig. Ein abrupter Übergang wie bei den Bifokalbrillen ist hier nicht zu sehen. In modernste Gleitsichtgläser fließen bei der Herstellung neben der Sehstärke auch die ganz persönlichen Daten des Gesichts (Pupillendistanz, Hornhautscheitelabstand etc.) und die Daten der gewählten Brillenfassung (Fassungsscheibenwinkel, Fassungsvorneigung etc.) ein. Ein hoher Grad an Individualisierung sorgt dabei für eine schnellere Eingewöhnung und einen deutlich verringerten Schaukeleffekt. Die weltweit ersten individuellen Gleitsichtgläser, die die persönlichen Parameter des Trägers berücksichtigen, wurden 2000 annähernd zeitgleich von den deutschen Glasherstellern Rodenstock und Carl Zeiss auf den Markt gebracht.

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